Kloster St. Georgen im Schwarzwald

Der Güteraufzählung des Klosters St. Georgen im Schwarzwald entnehmen wir unter anderem, dass die Witwe Helika „... zum Eigentum Gottes und des hl. Georg .. zwei Höfe mit allem Zugehör ... in Mathesowa ... im Bistum Augsburg und dem Gau Mindilriet gelegen, dem Kloster schenkt.

Helica (Helika, Helewita) war eine Tochter des Adelbert von Rammingen und bekam diese Höfe als Heiratsgut mit. Helica heiratete Hermann, den Sohn des Klosterstifters Hezelos.

Das Kloster St.Georg im Schwarzwald wurde von Hezelo um 1083 erbaut.

Hezelo war Klostervogt bis 1088,

Hermann der Sohn Hezelos war von 1088 - 1094 Klostervogt in St.Georgen und Reichenau.

Am 25.Sept. 1094 wurde Hermann auf Reichenau ermordet.

Helica heiratete um 1105 ein zweites Mal. 

Der Gatte war Ulrich (I.) von Hirrlingen (†1123).

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Dieses Zweiggeschlecht der Schenken von Winterstetten, wird schon 1095 im unteren Burgstall zu Mazzensiez - einem mit Wassergraben umgebenen kleinen Burghof - sesshaft gewesen sein.

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winterstetten2

img3c860So sieht das Mattsieser Wappen aus
 (Wappen abgelegt wegen Eingemeindung)

Hier sieht man im Wappen der Schenken von Wintersteten, den Haken, der im Mattsieser Wappen wiederzufinden ist.

Hier sieht man den Haken auf einem alten Bild des Geschlechtes "von Winterstetten"

Der Haken im Mattsieser Wappen wurde bereits von den ersten Herren von Mattsies verwendet, er war allerdings schwarz auf gelbem Grund!

das ehemalige Benediktinerkloster St.Georgen
-ein Rekonstruktionsversuch-


D
ie Ursprünge der Stadt St.Georgen im Schwarzwald liegen in Königseggwald in der Nähe von Mengen. Dort stifteten 1083 die Adligen Hezelo und Hesso einen großen Teil ihrer Besitztümer für den Bau eines Klosters. Der von den Stiftern mit der Gründung beauftragte Hirsauer Abt Wilhelm schlug jedoch aus Sicherheitsgründen einen Standort im Schwarzwald vor.

1084 wurde auf einer Bergkuppe, wo heute die Stadt St.Georgen liegt, mit den Rodungsarbeiten für ein Benediktinerkloster begonnen. Unter Abt Theoger, der als dritter Abt dem Kloster vorstand, erlebte das Kloster St.Georgen in den Jahren 1088-1118 seine Blütezeit, in der viele Tochterklöster gegründet wurden. In den folgenden Jahrhunderten war jedoch immer wieder das Feuer der größte Feind des Klosters: