Bekannte Persönlichkeiten von Mattsies.

und Persönlichkeiten die mit Mattsies zu tun hatten.

Schlossbesitzer:

Diese Personen finden Sie unter Schlossherren. (von Stein, Fugger, Maximilian Philipp, Churfürstin Leopoldine, Graf Waldburg) 

 

Kirchliche:

 

Enea Silvio de Piccolomini (Papst Pius II.)  (1405-1464) ; war Pfarrherr in Mattsies (siehe unter Pfarrer)

Johann Anton II. von Freyberg, Bischof von Eichstätt; war Pfarrer in Mattsies (siehe unter Pfarrer)

 

 

Künstler:

Johann,. Michael Ziegler aus Mattsies. Geboren 1731, gestorben 30. Oktober 1826 im Alter -von 95 Jahren vier Monaten. Von ihm die Kreuzwegstationen (um 1760) und die Nachbildungen der Tafeln des Frundsbergaltars Bernhard Strigel (1811), in der Pfarrkirche Mindelheim, ferner die Kreuzwegstationen in Unterrammingen (1778)Ziegler Kreuzwegstation.(Bild)  In der Pfarrkirche Eutenhausen ein Votivbild des hl. Otmar, gemalt 1793 für die Gemeinde Mattsies von Johann Michael Ziegler. Das Bild kam auf dem Umweg über Walchs nach Eutenhausen.

Johann Michael Popp, Maler aus Mattsies (1750 ?? – 1780 ??)
Vergoldungen des Stucks in der Pfarrkirche von Zaisertshofen
Pfarrkirche Tussenhausen: Gehäuse der Orgel, gefasst von Johann Michael Popp aus Mattsies.

Sebastian Ostler, Baumeister aus Mattsies, baute z.B. an der Kirche in Scherstetten

Philipp Jörg, Altarbauer aus Mattsies (1884)

Georg Sauter; Kunstmaler geb. 1866 in Markt Rettenbach gest. 1937 in St. Margarethen bei Brannenburg
 Der bekannte Kunstmaler wohnte eine Zeit im Schloss Mattsies. In dieser Zeit ist das Bild (Kohlezeichnung) - Sprechstunde bei Prälat Kneipp-- entstanden. Unter vielen anderen Werken hat er schon 1931 den späteren Bundeskanzler Konrad Adenauer portätiert. Die Werke werden in Ausstellungen z.Zt. in Jena gezeigt.

Eduard Möricke;  

(8. September 1804 in Ludwigsburg; † 4. Juni 1875 in Stuttgart)

Da Ludwig, der Bruder von Eduard Mörike, sich wohl zeitweise in Mattsies aufhielt, ist der Briefwechsel der Brüder noch bekannt. Mörikes Kusine Anna Maria Johanna Freifrau von Botzheim geb. Speeth (1812-1867), der Witwe von Friedrich Wilhelm Karl Freiherr von Botzheim (1766-1840)  Er scheint sie zumindest 1854 beim Güterkauf beraten zu haben. Als Mörike seinen Bruder einen Mattsieser Schnurzbart nannte (im Brief vor dem 25.Feb. 1855) wird L. Mörike mit dem dortigen Gut der Freifrau von Botzheim enger verbunden gewesen sein.

Der deutsche Lyriker und Erzähler, bekanntestes Gedicht:

„Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja Du bist 's!
Dich hab’ ich vernommen!“